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Häufigste Erkrankungen im Baby- und Kindesalter von A bis Z

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Wir alle wissen aus Erfahrung: „wenn Babys kränkeln, dann leiden die Eltern“. Schnell hat ein Baby mal Fieber, oder Ohrenschmerzen die man nicht erklären kann. Welche Soforthilfe-Maßnahmen sind notwendig, was müssen Sie als Elter wissen und was genau beachten. Wann muss man den Arzt oder wann sogar den Notarzt rufen.

Die folgenden Kurzbeschreibungen enthalten wichtige Informationen über Symptome und Erscheinungsbild der häufigsten Erkrankungen im Baby- und Kleinkindesalter.

Dabei finden schulmedizinische und naturheilkundliche Behandlungsmethoden ebenso Berücksichtigung wie Selbsthilfemaßnahmen mit bewährten Hausmitteln.

Bei Hausmitteln ist immer darauf zu achten, dass diese auch richtig angewandt und im Eifer auch nicht übertrieben werden, nur weil man glaubt, dass man mit Hausmitteln keinen Schaden anrichten könne.

 

  • Allergien
  • Asthma
  • Augenentzündungen
  • Bauchschmerzen
  • Babyakne und Milchschorf
  • Bronchitis
  • Dreitagefieber
  • Erbrechen
  • Erkältungskrankheiten
  • Fieber
  • Gneis

  • Keuchhusten (Pertussis)
  • Masern (Morbilli)
  • Milchschorf
  • Mittelohrentzündung
  • Mumps (Ziegenpeter)
  • Neurodermitis
  • Plötzlicher Kindstod
  • Pseudokrupp
  • Röteln
  • Scharlach
  • Windpocken
  • Zöliakie

Kinderlähmung (Poliomyelitis)

Diese Erkrankung ist durch die angebotenen Impfungen immer seltener geworden. Sie kann aber jederzeit, insbesondere während der Sommermonate, epidemisch auftreten. Kinderlähmung wird durch ein Virus hervorgerufen, das in drei bekannten Typen vorkommt. Die Krankheit verläuft in unterschiedlich starker Ausprägung. Sie beginnt meist mit allgemeinen Unwohlsein, Kopf- und Bauchschmerzen, Erbrechen und Fieber. Nach wenigen Tagen nimmt die Körpertemperatur wieder ab (fieberfreies Zwischenstadium), dann steigt sie erneut an. Damit verbunden sind folgende Symptome: Berührungsempfindlichkeit, Nackensteife und allgemeine Muskelschwäche. Schließlich folgt das Lähmungsstadium der Krankheit mit Versteifung der Gliedmaßen oder Lähmungen der Hirnnerven in verschiedenen Schweregraden. In leichten Fällen kommt es nur zu einer vorübergehenden Muskelschwäche, bei extremer Ausprägung zu einer Schluck- und Atemlähmung. Da Impfmöglichkeit besteht, sollten die Eltern unbedingt dafür sorgen, dass ihr Kind in den vorgeschriebenen Zeiträumen an der Schluckimpfung teilnimmt.

Homöopathie – die andere Medizin


Immer mehr Kinderärzte behandeln ihre kleinen Patienten nach dieser Heilmethode. Ziel einer homöopathischen Therapie ist die Anregung der Selbstheilungskräfte.

Der Name Homöopathie kommt aus dem Griechischen – homoios bedeutet ähnlich, und pathos heißt das Leiden, die Krankheit. Wichtigster Leitsatz dieser Methode ist „Similia similibus curentur“ – „Ähnliches möge mit Ähnlichem behandelt werden“, den 1790 der Arzt Samuel Hahnemann aufstellte. Durch zahlreiche Selbstversuche kam er zu der Überzeugung, dass bestimmte krankmachende Subtanzen, in ganz geringen Dosen verabreicht, auch heilen können. Dazu entwickelte er das noch heute gültige Verfahren – das Potenzieren -, um die Substanzen zu verdünnen und Arzneimittel herzustellen. Verwendung finden dabei tierische, pflanzliche und mineralische Stoffe.

Viele Alltagsbeschwerden können mit Hilfe der Homöopathie erfolgreich behandelt werden; bei schweren Erkrankungen kann es allerdings Monate dauern, bis die Symptome verschwinden und eine Besserung eintritt. Deshalb ist es wichtig, eine Behandlung nach dieser Methode so früh wie möglich zu beginnen.

Appetitmangel

Bei Säuglingen, die noch nicht trinken wollen, liegen meist organische Ursachen für die Krankheit vor – man sollte dann den Kinderarzt zu Rate ziehen. Kleinkinder können auf seelische Krisen oder strenge Essvorschriften mit verminderter Esslust reagieren.

Appetitlosigkeit

Verminderte Esslust ist meist ein Begleitsymptom von Erkrankungen; danach stellt sich meist der Appetit wieder ein, und auch das Gewicht normalisiert sich wieder

Darüber hinaus sind mangelnder Hunger bis hin zur Nahrungsverweigerung normale Begleiterscheinungen bei fieberhaften Erkrankungen, Darmstörungen, Mandelentzündung oder Schnupfen. Sobald die Krankheit überstanden ist, stellt sich auch der Appetit wieder ein.